Am Sonntag, 29.März fand nach dem Gottesdienst die Kirchbürgerversammlung der evangelischen Kirchgemeinde Altstätten statt.
Dabei informierte die Kirchenvorsteherschaft über das vergangene Amtsjahr, die Rechnung 2025 und das Budget 2026.
Bei total 1455 Stimmberechtigten nahmen 95 Personen an der Versammlung teil; was 6.5 % entspricht. Die Kirchgemeinde stimmte allen Anträgen zu. Amtsbericht und Rechnung 2025 wurden einstimmig angenommen. Das Budget 2026 wurde mit einer Gegenstimme angenommen.
Die Jahresrechnung schloss mit CHF 1'655'154.62.- gut CHF 118'000 unter dem Budget ab. Das Budget 2025 mit CHF 1‘749‘364.- ist CHF 24’000.- tiefer als das Budget 2025.
In die Kirchenvorsteherschaft wurden die bisherigen Mitglieder Yvonne Kälin, Renate Weber, Nadja Nigg, François Rappo, Enrico Pezzoni und Michael Walder wiedergewählt. Neu gewählt wurden Ursula Schelling, Petra Hautle und Michael Schwarz.
Zum neuen Präsidenten wurde Michael Walder gewählt. Er folgt auf Roger Benz, der nach 16 Jahren Kirchenvorsteherschaft, davon 10 Jahre als deren Präsident, zurücktritt.
In die Geschäftsprüfungskommission wurden die Bisherigen, Christian Behr, Simon Jann und Torge Schacht sowie Werner Meier neu, gewählt (ein Sitz bleibt vakant). In die Synode wurde wiedergewählt: Renate Weber. Neu gewählt wurden Andrin Alder, Valentin Appert und Daniel Roth.
In den Rat der Stiftung Wiitblick wurden die Bisherigen, Barbara Kobe und Hanspeter Küng ebenso gewählt wie die beiden Stimmenzähler der Kirchgemeinde, Peter Freund und Alex Gächter.
Zur Pfarrerin mit einem 80%-Pensum wurde Semira Roth gewählt.
Gewürdigt wurde insbesondere der langjährige Einsatz von Ivo Blöchlinger, der nach zehn Jahren als Bauverantwortlicher zurücktritt. Ebenfalls wurde Roger Benz für seinen langjährigen Einsatz für die Kirchgemeinde verdankt und verabschiedet. In seinen Abschiedsworten betonte der scheidende Präsident das grosse Potenzial der Kirche als Ort der Begegnung und persönlichen Weiterentwicklung und wies zugleich auf Herausforderungen im Umgang mit unterschiedlichen Glaubenshaltungen hin.
Die Versammlung endete mit einem Dank an Mitarbeitende und Freiwillige.
